Es gibt ja für alles ein Mittel heutzutage, entweder als Naturheilmittel oder aber als Produkt einer Pharmafirma. In manchen Fällen fragt man sich allerdings, ob man wirklich eine Arznei braucht oder ob die Ursachen nicht woanders liegen. Viele so genannte Schlaftabletten sind zum Beispiel vor allem Beruhigungsmittel, die Patienten die Angst nehmen, die sie beim Einschlafen haben. Oder Homöopathische Mittel, die gar keine Wirkstoffe haben, den Benutzter aber glauben machen sie würden helfen.

Jetzt haben Forscher sogar eine Pille gegen das suchtartige Spielen erfunden. Wer in einem Online-Casino wie MrGreen so viel spielt, dass er nicht mehr aufhören kann, soll, so die Überlegung, einfach eine Pille schlucken und schon ist das Verlangen gestillt.

Die Dosis ist entscheidend

Ganz so einfach wird es aber nicht sein: Denn zum einen ist Spielsucht weniger mit dem Spielen verbunden als mit tieferliegenden Problemen, zum anderen haben die Casinos auch selbst schon Maßnahmen ergriffe, wie zum Beispiel Höchstgrenzen die pro Tag verspielt werden können.

Letztlich ist es egal, ob man gerne am Roulettetisch sitzt oder Schokolade isst: Die Dosis macht das Gift. Nur wenn man ohne nicht mehr leben kann, hat man ein Problem und sollten dann professionelle Hilfe suchen. Eine Pille alleine wird es nicht lösen.

Und so mancher Spieler, der erkannte was seinen eigentlichen Ursachen waren, die eine Sucht auslösten, kam wieder zurück, spielte vielleicht ein- oder zwei Mal im Monat, hatte sich ein Limit gesetzt und am Spielen gefreut. Denn letztlich macht Spielen Freude, oder soll es zumindest. Die Menschen spielen seit ihrem Entstehen, und ein gesunder Spieltrieb ist in uns allen genetisch programmiert. Wahrscheinlich braucht es manchmal eher Wachmacher, wenn man in einem langen Pokerturnier sitzt, dass aber in Übersee gespielt wird, wenn in Europa nacht ist. Dann kann in der Tat eine Tablette helfen, wenn nicht ein starker Kaffee zur Hand ist.